Polen ist mein Italien

was würdest du filmen /
mit dem letzten rest meine ich /
wenn es der letzte rest film auf der welt wäre /
was würdest du sehen wollen

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Sascha Hargesheimer
gewann mit “Polen ist mein Italien” den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik 2013.
Uraufführung an den Münchner Kammerspielen, letzte Vorstellung am 5. Juli.

Meine drei lyrischen Ichs

Drei Lyrische Ichs
16. April in München

Die Lesereihe in München präsentiert:
Birgit Kreipe, Charlotte Warsen und Verena Fiebiger, die 2o13 Finalistin beim open mike war.
Dazu zeigt Johannes Tassilo Walter während der Lesung eine Installation, die sich direkt auf die jeweilige Lesesituation bezieht.

Am 17. April, 2o Uhr im Einstein
Einsteinstr. 42 (U 4/5 Max-Weber-Platz)
Eintritt: 4/6 Euro
meinedreilyrischenichs

Kommen!

 

Playtime

Arbeit, Arbeit, Arbeit -
wie viel Lebenszeit verbringen wir mit dem Arbeiten?
Playtime. Positionen der Kunst zum Thema Arbeit und Versprechen im Kunstbau des Lenbachhauses vom 15. März bis zum 29. Juni.
Das E-Book zur Ausstellung gibt es als kostenlosen Download.

Peter Piller: "Büroregel: Um die eigene Ersetzbarkeit wissen", aus der Serie: Bürozeichnungen, 2000-2004
Peter Piller: “Büroregel: Um die eigene Ersetzbarkeit wissen”
Tehching Hsieh: One Year Performance 1980-1981 (Waiting to Punch the Time Clock)
Tehching Hsieh:
One Year Performance

Maschinen der Fantasie

Zettelwahnsinn im Kasten
Aus dem Zettelkasten von Peter Rühmkorf

“Heute schon ist das Buch, wie die aktuelle wissenschaftliche Produktionsweise lehrt, eine veraltete Vermittlung zwischen zwei verschiedenen Kartothekssystemen. Denn alles Wesentliche findet sich im Zettelkasten des Forschers, der es verfasste, und der Gelehrte, der darin studiert, assimiliert es seiner Kartothek.” Walter Benjamin, 1928

Niklas Luhmann, Arno Schmidt, Peter Rühmkorf, Hans Blumenberg – sie und viele andere nutzten Zettelkästen. Maschinen der Phantasie. Das Buch zur Ausstellung in Marbach.

Froh! in Bewegung

Froh! Magazin, Nummer 10: Bewegung

Die neue Ausgabe des großartigen FROH! Magazins erzählt, wie in Georgien eine Stalin-Statue verloren ging, warum in “Politik” das Wort “Po” steckt und was man auslöst, wenn man den ganzen Tag auf einem Postkasten sitzt.
Ein journalistisches Maßnahmenpaket, das verdammt gut aussieht und den Leser ganz außer Atem bringt.
Animateure sind u. a. Marc Fischer, Hans Nieswandt, Jan Assmann und Ben Knight.

Und das Ganze nochmal so richtig bewegt auf Vimeo. Hier kann mans kaufen.

Herausgegeben wird das Magazin von Autor Dirk Brall.

Nachklapp open mike

Verena Fiebiger // 21. open mike
Verena Fiebiger // 21. open mike

 

 

 

 

 

 

 

 

“Wenn jemand aus dem Lyrik-Jahrgang herausstach, so war es die Münchnerin Verena Fiebiger. Sie hatte die deutlich größere Bandbreite an Sprachbildern und humorvollen Wortspielereien zu bieten.” schreibt Angelo Algieri in der Saarbrücker Zeitung.

Und Jamal Tuschick meint in der jungen welt: “Verena Fiebiger hört sich noch besser an. Ihre Stimme ist ausgebildet, ein Stützpunkt der Schönheit. Das braucht Mut, ein Gedicht ‘Amore’ zu nennen. Ein Reh spricht aus dem Eisfach. Fiebiger gibt alten Wörtern wieder Schwung. Nostalgisch sind ihre Titel. ‘Achtundvierzig Stunden bis Acapulco’ ahmt vollendet die Gottfried-Benn-Sentimentalität nach: ‘Und es war auch nicht Acapulco / nur ein Zimmer in Ravenna.’”

Die Germanistik der Universität Duisburg-Essen unternahm eine Exkursion zum 21. open mike – und bespricht hier die FinalistInnen-Texte. Aus der Kritik:
“Verena Fiebigers Gedichte werden von der Lektorin Julia Graf als Lyrik mit ‘Tempo, Drive und Spannung’ angekündigt und dieses Versprechen hält Fiebiger – mindestens.
[...] Ihre Gedichte stechen aus der sonstigen Lyrik des 21. open mike positiv hervor, weil sie weniger verkopft, aber in ihrer Konkretheit keineswegs aufdringlich in Bezug auf mögliche Interpretationen sind.”

 

Presse open mike

Collage aus Verena Fiebigers Texten von Lea Beiermann
Collage aus Verena Fiebigers Texten

Die Gewinner sind
Dmitrij Gawrisch & Jens Eisel (Prosa), Maren Kames (Lyrik), Paula Schweers erhielt die Empfehlung der Jury.

taz,
jetzt.de,
Bayern 2,
DIE ZEIT,
Deutschlandradio Kultur über den open mike 2013. Im open-mike-Blog nach und nach alle Videos.

KULTURA-EXTRA schreibt:
“Verena Fiebiger hört sich noch besser an. Ihre Stimme ist ausgebildet, ein Stützpunkt der Schönheit. Das braucht Mut, ein Gedicht Amore zu nennen. Ein Reh spricht aus dem Eisfach. Fiebiger gibt alten Wörtern wieder Schwung. Nostalgisch sind ihre Titel. Achtundvierzig Stunden bis Acapulco ahmt vollendet die Gottfried Benn-Sentimentalität nach: Und es war auch nicht Acapulco / nur ein Zimmer in Ravenna.