Wie wir lesen wollen

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E-Books versus Papierbücher, Verlage versus Selfpublisher: E-Books werden meist in einem Zug mit Amazon und dem Untergang der Gutenberg-Ära genannt. Sophie Dezlhofer und Laura Freisberg werfen im Zündfunk Generator einen genaueren Blick auf die Zukunft des Lesens:

Electric literature – Wie wir lesen wollen

am 5. Oktober 2014 um 22.05 Uhr auf Bayern 2 und danach als Podcast
Zu hören sind u. a. Autorin und CulturBooks-Verlegerin Zoë Beck, Hanser-Veleger Jo Lendle, shelff-Verleger Fabian Thomas und die Medienkünstler von TraumaWien.

 

 

»Melancholische Ironie«

Rheinpfalz, 3. Juli 2014
Rheinpfalz, 3. Juli 2014

Ilija Matusko, Teilnehmer der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto Stiftung, wurde für sein Romanprojekt mit dem Aufenthaltsstipendium im Herrenhaus Edenkoben ausgezeichnet.

Aus der Laudatio
der Schriftstellerin Ulla Lenze:

“Ilija Matuskos Erzählweise
ist von einer stillen, melancholischen Ironie, die ohne Denunziation auskommt, und von einer beglückenden Genauigkeit in der Psychologie der Figuren, einer kunstvollen Verschränkung von Beobachtung und Reflexion.”

Polen ist mein Italien

was würdest du filmen /
mit dem letzten rest meine ich /
wenn es der letzte rest film auf der welt wäre /
was würdest du sehen wollen

Foto0112

Sascha Hargesheimer
gewann mit “Polen ist mein Italien” den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik 2013.
Uraufführung an den Münchner Kammerspielen, letzte Vorstellung am 5. Juli.

Meine drei lyrischen Ichs

Drei Lyrische Ichs
16. April in München

Die Lesereihe in München präsentiert:
Birgit Kreipe, Charlotte Warsen und Verena Fiebiger, die 2o13 Finalistin beim open mike war.
Dazu zeigt Johannes Tassilo Walter während der Lesung eine Installation, die sich direkt auf die jeweilige Lesesituation bezieht.

Am 17. April, 2o Uhr im Einstein
Einsteinstr. 42 (U 4/5 Max-Weber-Platz)
Eintritt: 4/6 Euro
meinedreilyrischenichs

Kommen!

 

Playtime

Arbeit, Arbeit, Arbeit -
wie viel Lebenszeit verbringen wir mit dem Arbeiten?
Playtime. Positionen der Kunst zum Thema Arbeit und Versprechen im Kunstbau des Lenbachhauses vom 15. März bis zum 29. Juni.
Das E-Book zur Ausstellung gibt es als kostenlosen Download.

Peter Piller: "Büroregel: Um die eigene Ersetzbarkeit wissen", aus der Serie: Bürozeichnungen, 2000-2004
Peter Piller: “Büroregel: Um die eigene Ersetzbarkeit wissen”
Tehching Hsieh: One Year Performance 1980-1981 (Waiting to Punch the Time Clock)
Tehching Hsieh:
One Year Performance

Maschinen der Fantasie

Zettelwahnsinn im Kasten
Aus dem Zettelkasten von Peter Rühmkorf

“Heute schon ist das Buch, wie die aktuelle wissenschaftliche Produktionsweise lehrt, eine veraltete Vermittlung zwischen zwei verschiedenen Kartothekssystemen. Denn alles Wesentliche findet sich im Zettelkasten des Forschers, der es verfasste, und der Gelehrte, der darin studiert, assimiliert es seiner Kartothek.” Walter Benjamin, 1928

Niklas Luhmann, Arno Schmidt, Peter Rühmkorf, Hans Blumenberg – sie und viele andere nutzten Zettelkästen. Maschinen der Phantasie. Das Buch zur Ausstellung in Marbach.

Froh! in Bewegung

Froh! Magazin, Nummer 10: Bewegung

Die neue Ausgabe des großartigen FROH! Magazins erzählt, wie in Georgien eine Stalin-Statue verloren ging, warum in “Politik” das Wort “Po” steckt und was man auslöst, wenn man den ganzen Tag auf einem Postkasten sitzt.
Ein journalistisches Maßnahmenpaket, das verdammt gut aussieht und den Leser ganz außer Atem bringt.
Animateure sind u. a. Marc Fischer, Hans Nieswandt, Jan Assmann und Ben Knight.

Und das Ganze nochmal so richtig bewegt auf Vimeo. Hier kann mans kaufen.

Herausgegeben wird das Magazin von Autor Dirk Brall.